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  • Mein Jahresrückblick 2023: Ich wundere und staune
Dezember 21, 2023
Frau vor einer Wand, Text davor

“Ich wundere und staune” ist der Satz für meinen Jahresrückblick 2023. Wundern kann ich mich vielfältig. Wenn ich meine Monatsrückblicke vom ersten Quartal durchlese, kann ich gar nicht glauben, dass das dieses Jahr war. Es fühlt sich an, wie vor zwei Jahren. Das klingt so, als wäre es ein gefülltes oder erfülltes Jahr gewesen. Viel ist passiert, vor allem für mich selbst im Inneren. Der Kern für dieses Jahr war für mich das Persönliche Wachstum und die Kreativität. Ich hatte mir das Motto für 2023 gegeben: Magic or be magical. Hatte ich eine Ahnung, was da kommt oder wie sich das Motto zeigen wird. Nein, keineswegs. Das einzige, was sich bewahrheitet hat, ist der Spruch meiner Oma “Der Mensch denkt und Gott lenkt”. Lies hier weiter, wie mein 2023 war.

 

Das waren meine Ziele für 2023  – und das ist daraus geworden

Dieses Lesezeichen, welches Alina Niederberger für mich gemalt hat, um meinen Claim “Der Weg schiebt sich unter die Füße” zu veranschaulichen, beschreibt das Jahr. Zu Beginn des Jahres habe ich einen Blogbeitrag “Was sich 2023 in meinem Business verändert” veröffentlicht. Sieh, was daraus geworden ist. So viele Ideen wollten und wollen in die Welt gebracht werden. 

 

Lesezeichen
Die Visualisierung meines Claims „Der Weg schiebt sich unter die Füße“ als Lesezeichen – für mich ist es ein täglicher Hingucker

 

 

  • In Kürze werde ich einen Kurs im Bereich Werte und Unternehmenskultur anbieten, ganz unabhängig von Barrett Analytics. Einen Kurs, mit dem Führungskräfte und Berater ein Kulturprojekt starten können. In der Testphase hieß der Kurs “1, 2, 3 – ich bin dabei” und nun kannst du mit dem Kurs “Kulturwandel Starterkit” los legen. 

 

  • Seit 2022 biete ich keine offenen Trainings zu Barrett Analytics mehr an, sondern nur noch als firmeninterne Ausbildung mit anschließender Begleitung. Das MonthlyCTTPractitioner Training für meine Absolventen der offenen Trainings wird auch zum März 2023 enden. Die Begleitung zu Cultural Change bekommt dann ein neues Format und dieses ist für alle, die Projekte zu Werten und Unternehmenskultur starten oder begleiten. MonthlyCTTPRactitioner endet zum März, es gab einen wunderbaren Trösterkaffee zum Abschied. Das Kulturwandel-Starterkit ist für alle, die Projekte starten. Für alle, die Dranbleiben wollen, gibt es den Culture Club. Im Januar 2024 biete ich die letzte Barrett Analytics Ausbildung an. 

 

  • Mit Magie: Die Leadershipteams, mit denen ich in 2023 zusammenarbeite, werden die Magie spüren, denn es wird magisch werden. Ich habe mit unterschiedlichen Leadership-Teams gearbeitet und durfte lernen, wie die Magie wirksam werden kann. 

 

  • Eine neue Kooperation startet für mich und ich werde innerhalb derer zur Werteorientierung ausbilden. Im Dezember 2023 habe ich alle Aufnahmen abgeschlossen und in 2024 gehen meine Module zu werteorientiertem Coaching und werteorientierter Führung auf der Homodea Plattform von Veit Lindau live. 

 

  • Durch das Bloggen habe ich am Schreiben Freude gefunden. Seit Langem möchte ich ein Buch zu Werten schreiben und in 2023 veröffentlichen. Begonnen habe ich das Buch, ein Drittel ist geschrieben und ich bin guter Dinge, dass es im Frühsommer 2024 erscheinen wird. 

 

  • 2023 werde ich einen Kanal (neu) etablieren: Entweder meinen YouTube Kanal aktivieren und regelmäßig dort Interessantes zu Werten & Unternehmenskultur veröffentlichen oder was Neues starten, wie einen Podcast. – Das ist vertagt.

 

 Was sich 2023 in meinem Leben verändern sollte:

 

  • Ich möchte wachsen. Wachsen durch Mentoring und weitere Impulse. Das war ein Hauptziel und dazu ist sehr viel passiert. 

 

  • Am Mittwoch habe ich keine Termine mehr. Mittwochs ist für mich und die Magie, ob im Büro oder beim Wandern. Mittwochs hatte ich keine Termine, doch von Magie oder Wandern bin ich weit entfernt. Der Mittwoch war in 2023 zum Abarbeiten. Das wünsche ich mir für 2024 anders. 

 

  • Wir (mein Partner und ich) werden im Herbst eine 9-tägige Reise „Wandern, Wein & Pinchos im La Rioja in Spanien“ führen. Das haben wir gemacht und es war ein wunderbares Erlebnis.

 

 

  • Mein Spanisch will ich auf C1 Level bringen, damit ich sagen kann, ich spreche fließend Spanisch. Da habe ich einen Sprung gemacht und freue mich, dranzubleiben.  

 

  • Einen Handstand 1 min halten zu können ist seit Jahren mein Ziel. In der Fastenzeit werde ich mir den Kurs Händständ your Business von 2020 vornehmen und hoffe, bis Ostern den Handstand zu können. Das habe ich in diesem Jahr mehrmals neu angedacht (Ostern, Advent) und final vertagt auf 2024. Dankbar bin ich für eine Buddyine für dieses Projekt.

 

  • In meiner freien Zeit möchte ich meiner Kreativität Ausdruck verleihen durch einen Sommer-Nähkurs bei Claudia, Klavier spielen, Singen & Stimme. Da gibt es zarte Anfänge, aber da darf die Arbeit noch mehr Platz machen fürs Nähen und Klavierspielen.

 


 

„Stirb und werde“

Der Prozess „Stirb und werde“ begann gleich im Januar, als bei meinem Handy einfach von jetzt auf gleich „alles schwarz“ war. Viele Wiederbelebungsaktionen waren erfolglos und im Apple Store wurde mir dann gesagt, dass zu 90 % die Platine kaputt sei und das war es dann. Meinem zweitwichtigsten Werkzeug nach meinem Laptop konnte ich nur wenige Stunden nachtrauern und so habe ich ein neues Handy. 

 

Weiter ging es mit dem gratis Wertetest auf der Seite von Barrett Values Centre, der nun kostenpflichtig ist. Deswegen habe ich was Eigenes entwickelt: Meinen gratis Wertetest. Im Sommer folgten zwei weitere Instrumente für 0 EUR: der Cultural Change Readiness Test und das Leader Self Assessment.  

 

Im März ging es weiter mit “Ende” als auch mit “Neuanfang”. Ende März habe ich zum 73. Mal ein MonthlyCTTPractitioner Treffen veranstaltet, beim letzten Treffen war es ein “Trösterkaffee” und wir haben Abschied genommen. Es war so schön und mir wurde ganz warm ums Herz.

 

Zoombild
Unser letztes MCTTP Treffen

 

Mein Kurs zum Kulturwandel ging mit 103 Teilnehmer*innen nach 4 Wochen zu Ende und was cooles Neues in Sachen Unternehmenskultur ging an den Start: der Culture Club. Der Culture Club ist eine gute Mischung von Change- und Kulturexpertise und praktischer Live-Support. Es gibt noch freie Plätze!

 

Ich hatte dieses Jahr die Gelegenheit, mit Menschen zu arbeiten und/oder Neues kennenzulernen, das mein herkömmliches Vorgehen radikal verändern und meine Zukunft revolutionieren wird. Angefangen hat es mit einem VIP Day mit Karin Wess, der mich auf Vieles anders schauen lässt. Der Game Changer 24 h Individual Workshop mit Tina Maria Werner und Michaela ManSura genannt M am Chiemsee, war der wirkliche Gamechanger für mich. Innerlich hat sich sehr viel für mich verändert. 

 

Dieses Jahr habe ich sehr viele Kulturmessungen gemacht, es gingen Projekte zu Ende und zum Jahresende mich von zwei Kunden verabschiedet. 

 

 Innere Arbeit für die Magie

Sehr bewusst habe ich dieses Jahr an mir und meiner Haltung gearbeitet. Mit meinem Motto: Magic oder be magical habe ich dem Jahr bereits die Überschrift gegeben. Mir ging es um die Öffnung für was Größeres. Vielleicht dachte ich an einen Zauber, der sich ganz zauberhaft über mein Leben ausbreitet, wer weiß? Zu Jahresbeginn habe ich mir eine Begleitung mit Tina Maria Werner gebucht und war anschließend in ihrer der Divine Spirit Class. Der Gamechange fügte sich bestens da ein. 

 

drei Frauen
Michaela ManSura genannt M, Andrea Maria Bokler, Tina Maria Werner

 

Impressionen aus der Divine Spirit
Werte ins rechte Licht gerückt – Impressionen aus der Divine Spirit

 

2 Frauen
Es ist mir eine Freude, das Seminar zusammen mit Karin Maria Hafen zu machen. Auf das Leben!

 

Wie ist mein 2023 dem gerecht geworden und was hat sich verändert? Was sich in meinem Alltag verändert hat: Dass ich mehr Rückzug und Verbundenheit lebe, in Bewegung und in der Stille bin, um immer mehr ICH zu werden. Ich nehme die Inspirationen an und werde wirksam und bin dem Himmel ganz nah und gleichzeitig erdverbunden. Die Stille hat viel mehr Raum in meinem Leben, was auch ein Teil meiner Freund*innen bemerkt, da ich viel mehr Zeit mit mir verbringe und es still um mich geworden ist. Bisher ist im Innen sehr viel passiert und ich schaue auf die Dinge ganz anders. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass meine Motti im Folgejahr noch nachwirken.

 

Impressionen
Impressionen vom Seminar – mit Leichtigkeit und Authentizität

 

Den Spaß und die Freude an der Bewegung habe ich neu für mich entdeckt und ich liebe das spirituelle Walken (Danke an meine Steckesport-Partnerin) oder die Gedanken-Gänge. Ich habe eine eigene Routine am Morgen, die ich mir vor Jahren nicht hätte vorstellen können: Was so lange meditieren? Im Alltag habe ich mehr Struk­turen und Routinen eta­bliert, die es mir ermöglichen, fokussiert zu arbeiten. 

 

Einen Wunsch hatte ich dabei an mich selbst: Dass mir der Fokus bei der ganzen Magie nicht abhandenkommt. Und das ist meine größte Erkenntnis. Beim Thema Fokus geht noch soviel mehr für mich. Vielleicht liegt darin für mich die Magie.

 

Lernen ist mir eine Freude

Persönliches Wachstum oder Kontinuierliches Lernen gehören zu meinen Werten und es ist mir eine Freude, zu lernen. Das Lernen war Thema in unserer Lernduo-Veranstaltung “Lernwirksame Seminare entwickeln und durchführen”. Dafür hatten wir Harald Groß zu Gast. 

 

Dieses Jahr habe ich für mich den Fokus auf Sales und Technik gelegt und es wird auch im kommenden Jahr so bleiben. Dank Frank Katzer (Technikmentor-Community) und Sara Menzel-Berger gehe ich viele technische Herausforderungen mit Ruhe und Leichtigkeit an.  

 

Es war eines meiner persönlichen Ziele, mein Spanisch auf C1 Level zu bringen und teilweise durfte ich mich dafür sehr strecken. Zweimal die Woche habe ich Spanisch für 50 Minuten im Online-Gruppen-Kurs. Was mir früher an Präsenzkursen in Valencia gefallen hat und immer noch Spaß macht, ist die ganze Welt in einem Raum zu haben. Dieses Jahr war ich in Gruppen mit Menschen aus UK, Schottland, Irland, Polen, Lettland, Italien, etc. zusammen. Beim Sprachen lernen ist schön zu sehen, wie man selbst die vier Stufen der Kompetenzentwicklung durchläuft. Angefangen bei der unbewussten Inkompetenz über die bewusste Kompetenz und mit der Hoffnung auf die unbewusste Kompetenz.    

 

Welche Sprache ich dieses Jahr unbewusst am meisten gelernt habe, ist die der Künstlichen Intelligenz. Seit 1,5 Jahren arbeite ich mit Jasper. Mit dem Blogartikel “5 Gründe, warum ich gerne mit Jasper arbeite” , wird deutlich, dass es mein liebster Mitarbeiter ist. Dieses Jahr haben viele gelernt, Prompts zu schreiben und ich habe dank des wunderbaren Frank Sarodnick und seinem Jasper-Club (der ist Geschichte) wöchentlich meine Sprachkompetenz aufgebaut. Ende des Jahres habe ich mit der Hilfe von Frank Sarodnick und Jasper mein nächstes Buch in Angriff genommen und ich schätze bis zum Frühjahr ist es fertig. 

 

 Kulturtransformationen – so bunt ist die Welt!

Dieses Jahr habe ich sehr viele Kulturtransformationsprojekte begleitet. Alle sind anders oder einzigartig – das ist mir nicht neu. Mir kommt es vor, als hätte ich in diesem Jahr die ganze Bandbreite gesehen. Es gab Betriebe mit 0 % Kulturelle Entropie und andere mit über 40 % Kulturelle Entropie (Maß für Spannung und Konflikte). 

 

Konnte ich meine Werte (Kreativität, Persönliches Wachstum, Unabhängigkeit und Einen Beitrag leisten) gut dabei leben? Der Kern war für dieses Jahr das Persönliche Wachstum und die Kreativität. Bei Live-Workshops kam die Kreativität richtig zum Zug. Ich hatte viel Freude diese Workshops zu moderieren. Gewachsen bin ich ebenso, da ich neue Erkenntnisse gewonnen habe. Beispielsweise wurde mir wieder deutlich: Um ins Tun zu kommen, brauchen wir das Können, das Wollen und das Dürfen. Vor vielen Jahren hing es in meinen Kundensituationen oft am Dürfen, die Mitarbeiter*innen durften, doch die alte Kultur, in der man nicht durfte, hielt sie zurück. Dazu passt sehr gut das Zitat von Karl Valentin:

 

„Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut.“ (Karl Valentin)

 

An dem Können liegt es meist bei meinen Kunden*innen gar nicht und wenn, wäre es leicht, das zu beheben. Mir ist dieses Jahr aufgefallen, dass es um das Wollen nicht gut bestellt ist. Das kann an den Unsicheren Zeiten liegen oder an diesem “Nicht einen Schritt voraus zu sein” der Führung. Für eine Transformation braucht es Leadership und zum Wollen gehört die Courage, mutig voranzugehen und die Zukunft zu gestalten. Dafür brauch es wiederum die Klarheit und das Vertrauen, dass der Weg sich unter die Füße schiebt. 

 

Mein neuer Cultural Change Readiness Test kann Unternehmen helfen, die eigene Situation besser einzuschätzen und jeder Führungskraft kann ich nur wärmstens mein neues Leadership Booklet empfehlen. Darin findest du jede Menge Impulse, wie du mit deinem Leadership Level in Veränderungssituationen einen Mehrwert stiften kannst. 

 

Inner Development Goals (IDG) – ein neues Thema am Horizont

Ob die Inner Development Goals (IDG) mich durch das Jahr begleiten haben? Ich würde es so formulieren: Sie touchieren mich immer wieder. Es begann in diesem Jahr mit einem interessanten Interview mit Tor Eneroth “ Eine Kultur der Nachhaltigkeit entwickeln”. Tor Eneroth hat einen Leitfaden entwickelt, in dem es um die pragmatische Umsetzung geht. Mein Blogartikel Inner Development Goals (IDGs): Mit den persönlichen Werten geht es leichter! rankt gut und ich bekam im Laufe des Jahres öfter Anfragen zu dem Thema, ob für Gastartikel oder anderes. 

 

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind vielen bereits bekannt. Sie beschreiben Zielsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Nun kommt die Initiative der Inneren Entwicklungsziele (IDGs) ins Spiel. Sie beschäftigt sich mit den inneren Fähigkeiten, die wir benötigen, um die SDGS zu erreichen.

 

Zum “IDG Summit – Connecting the dots” in Stockholm konnte ich leider nicht gehen und ich freue mich darauf, nächstes Jahr dort dabei zu sein. Zum Jahresende erreichte mich eine Anfrage, eine Organisation zu diesem Thema zu begleiten. Der Samen ist gesät und ich freue mich auf das, was kommt. 

 

Unvergessliches Wander- und Weinabenteuer in La Rioja, Spanien

Es war ein privates Projekt und es hat mein und unser (mit meinem Partner) Jahr geprägt. Unsere 9-tägige Wanderreise: La Rioja: Wandern, Wein, Architektur und Genuss

 

Es gab viel vorzubereiten und zu organisieren. An Ostern sind wir alle Wanderungen vorgelaufen und haben die Orte und Bodegas angeschaut, die wir noch nicht kannten. 

 

Hühnerstall in einer Kirche
In Santo Domingo de la Calzada gibt es lebendige Hühner in der Kirche
Mutter Gottes bei einer Prozession
Prozession in der Semana Santa in La Rioja (Spanien)

Final hat es sich gelohnt: Es gab atemberaubende Landschaften, weltberühmte Kloster oder Architektur. Wir sind ein Stück des Jakobsweg gegangen, besuchten interessante Orte wie Haro und Santo Domingo de la Calzada und genossen die reichen Aromen der regionalen Weine. Es war für die Gruppe und auch für uns eine unvergessliche Reise voller Freude und Entdeckungen. Ich bin dankbar für diese Erinnerung. Lies mehr in dem Blogbeitrag zu unserer 9-tägigen Wanderreise: La Rioja: Wandern, Wein, Architektur und Genuss.

 

Frau und Mann mit einem T-Shirt
Schönster Moment in 2023: Das Bild entstand am letzten Tag der La Rioja Reise und zeigt Ignacio und mich mit unseren Geschenken. Nach einer tollen Führung im Weingut Baigorri brachten die Teilnehmer*innen ihre Begeisterung und ihren Dank zum Ausdruck.

 

 In Bewegung – mit einer Strichliste fing es an

Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass das Wohlbefinden für mein Tun an erster Stelle steht. Ich kenne meine Werte, diese sind Kreativität, Persönliches Wachstum, Unabhängigkeit und Einen Beitrag leisten. Meine vier Werte ergänzte ich um das Wohlbefinden. Wenn das gegeben ist, ist alles andere möglich. 

 

Ich nahm mir vor, am Morgen 3 km zu gehen und eine Strichliste zu führen, wenn es mir gelungen ist. Es wurden immer mehr Striche und das motivierte mich. Heute kann ich mir den Tag ohne meine Runde am Main gar nicht vorstellen. Aus 3 km werden auch manchmal 5 oder 6 km. Mit der Zeit probierte ich das Joggen wieder aus und auch das klappt. Im Jahresdurchschnitt komme ich auf 10.657 Schritte am Tag und das sind 1000 mehr als im Vorjahr. 

 

Als Change Expertin weiß ich um die Bedeutung von Bewegung. Bei soviel Veränderung im Innen braucht der Körper Bewegung, damit der mitkommt. 

 

Mein Sportstudio wurde vom einen auf den anderen Tag geschlossen und umso mehr freue ich mich, dass es nun mit einem anderen Betreiber besser als vorher ist. Ich habe wieder einen Kurs Aqua Jumping gemacht, das ist einfach super – zahlt zu 100% auf Lebensfreude Konto ein. Dann habe ich noch Aerial Yoga für mich entdeckt, das macht mir so eine Freude. Insgesamt habe ich viel mehr Spaß an der Bewegung und allein das freut mich.

 

Ein Hof und elf Geschwister

Das Buch „Ein Hof und elf Geschwister: Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben in Deutschland*“ von Ewald Frie war das wichtigste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe. Die Kombination von Agrarsoziologie und Agrargeschichte empfand ich als sehr anregend und die sachliche Beschreibung hat mir bei meiner eigenen Reflexion geholfen. 

 

Ich komme vom Bauernhof und mein Satz wäre “ein Hof und drei Geschwister”. Ich bin auf einem Bauernhof und in einer bäuerlichen Umgebung aufgewachsen. Das Buch hat mich richtig beschäftigt, die Sicht auf die sich verändernde Landwirtschaft und mein Empfinden dazu. Es hat Gedanken und Gefühle wieder hochgespült, die ich aus meiner Jugend kenne. 

 

Mir ist dadurch klargeworden, dass mein Aufwachsen im bäuerlichen Umfeld eine große Ausnahme war. Es kam mir als Kind nicht so vor. Viele Verwandte hatten Landwirtschaft und alle, die ich getroffen habe, waren im bäuerlichen Umfeld zu Hause. Erst im Austausch mit einer Freundin ist mir klar geworden, dass ich in der Schule niemand kannte, der aus der Landwirtschaft kam. Das Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen.  

 

Buch von Ewald Frie "Ein Hof und elf Geschwister"
Das Buch von Ewald Frie „Ein Hof und elf Geschwister“

 

 


 

Meine drei liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2023

Meine drei liebsten Blogartikel sind ganz unterschiedlich:

 

Kernwerte vs. operative Werte: Was ist der Unterschied? 

 

In der Geschäftswelt und im Managementumfeld ist die Bedeutung von Unternehmenswerten ein viel diskutiertes Thema. Dabei werden oft die Begriffe „Kernwerte“ und „operative Werte“ verwendet. Aber was genau unterscheidet diese beiden Wertarten? In diesem Blogbeitrag werden die Unterschiede zwischen Kern- und operativen Werten erklärt und die Bedeutung ihrer Berücksichtigung in Unternehmen herausgestellt. Erfahre, warum es so wichtig ist, beide Wertarten zu beachten. Dieser informativen Blogartikel wird Dir helfen, ein besseres Verständnis zu bekommen und allen Beteiligten das Leben leichter machen.

 

 

Die häufigsten Unternehmenswerte 

 

Die Wichtigkeit von Unternehmenswerten für den Erfolg ist unbestritten. Sie motivieren Mitarbeiter und stärken die Kundenbindung. Das Leitbild eines Unternehmens sollte immer auch die Unternehmenswerte widerspiegeln, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Diese Werte bilden das Fundament einer starken Unternehmenskultur und beeinflussen das Mitarbeiterverhalten in allen Arbeitsbereichen. Erfahre mehr im Blogartikel „Die 50 häufigsten Unternehmenswerte„.

 

 

Frau in einer Hütte

 

Mein Sommer wurde einfacher mit einer To-Want Liste, auf der ich 37 Momente festgehalten habe, auf die ich mich im Sommer 2023 besonders freute. Zu Beginn der Ferien habe ich mich darauf gefreut, herauszufinden, was mich diese Saison am meisten erfüllen wird. Hier sind meine Sommer-Highlights: es geht mir darum, die Freude am Leben zu spüren, kreativ zu sein und die schönen Momente zu genießen, anstatt mich nur auf meine Pflichten zu konzentrieren. Schon seit vielen Jahren genieße ich den Gedanken an eine lange Sommerpause und liebe dieses entspannte Ferien-Gefühl. Es fühlt sich an, als hätte ich unendlich viel Zeit und viele schöne Erlebnisse vor mir.

 

 

Dieses Jahr habe ich viele tolle Interviews geführt, beispielsweise mit 

 

 


 

Mein Jahr 2023 in Zahlen

In Klammern stehen die Zahlen von (2022). Stand 30.12.2023.

  • Newsletter Abonnent*innen: 2.168 (war 1.369)
  • Linkedin  Follower: 5.168 (war 3.844)
  • Instagram Beiträge: 804 (war 611), Abonnent*innen: 657 (war 587)
  • Pinterest: 8,88 Tsd. Aufrufe (war vorher 11,96 Tsd.)
  • Webseite andrea-maria.com: Nutzer: 15.051 (war 7.571), Seitenaufrufe: 47.184 (war 21.017), Backlinks 250
  • Blogbeiträge veröffentlicht auf andrea-maria.com: 44
  • Kostenloser Persönlicher Wertetest ausgefüllt: 1.119 (war 1930)
  • Wanderungen: 819 km, 73 Touren, 17.260 Höhenmeter (war 829 km, 65 Touren, 22.000 Höhenmeter)
  • Schritte (Durchschnitt/Tag) 10.721 (war 9.644)
  • Mentale Fitness: 1523 Muscle (war 1350)
  • Weihnachtskarten geschrieben: 148 (99 beruflich und 49 privat), (war 214)

 


 

Was bei mir dieses Jahr sonst noch los war

Wenn ich der Frage nachgehe, was habe ich in 2023 zum ersten Mal erlebt oder gemacht, gibt es viele verschiedene Dinge wie Aerial Yoga, eine Wanderung auf einem Grat, Goethes Faust mit VR Brille erleben, einen Goldschmiedekurs, Aufnahmen im professionelle Videostudio/-haus, beim Wandern neues entdeckt: ganze Regionen wie die Schwäbische Alp oder Neues im Schwarzwald, im Allgäu oder einen Baumwipfelpfad in der Heimat. 

 

 

Frau beim Skifahren
Die Lernende auf Skiern

 

Film-Plakat "Sorry, Genosse"
Das Film-Plakat „Sorry, Genosse“ in der Harmonie und zu der Sondervorstellung mit Filmgespräch in Anwesenheit des Protagonisten gehen wir.

 

Frau und Bildschirm
Schönes Interview mit Sascha Knöchel für meine Akademie

 

Frau auf dem Feldberg
Am Rosenmontag bei schönsten Wetter auf dem Feldberg

 

zwei Frauen
Zusammen mit der Judith Peters (Begründerin von TheContentSociety)

 

Frau zeigt in Landschaft
Wo will ich hin? Das Allgäu – nach meiner Auffassung eine Gegend, wo der liebe Gott alles richtig gemacht hat!

 

Frau auf Baumwipfelpfad
Heimat mit Weitsicht: Baumwipfelpfad in Bad Camberg

 

Frau in einer Ausstellung
Es gab viel Kunst & Kultur dieses Jahr. Hier die digitale Sorrolla Ausstellung in Valencia mit Mitmachangeboten.

 

Schmuck
Das ist das Endergebnis, mir gefällt es sehr gut.

 

Frau mit VR Brille
Meine erste Erfahrung mit einer VR Brille. Wahrscheinlich habe ich da gerade den Kontrakt in Goethes Faust unterzeichnet.

 

Frau vor Greenscreen
Eine neue Erfahrung: Die Aufzeichnung von Kursen in einem professionellen Videostudio

 

 


 

Meine Ziele für 2024

  • Wachstum und Entwicklung steht für mich persönlich weiter im Vordergrund. So wie im Innen so im Außen.
  • Culture Assessment Practitioner Training: Im Januar und Februar biete ich zum letzten Mal die Ausbildung in Barrett Analytics in Deutsch an. Wieso das letzte Mal? Ich möchte mich zukünftig auf die Projekte mit Barrett Analytics konzentrieren. Es wird die beste Ausbildung ever werden. 
  • Fokus auf “Kultur, wandle dich” – Kulturtransformationsprojekte mit Kunden, die Lust haben, die Zukunft zu gestalten. 
  • Der CultureClub darf wachsen – an Inhalt, Menschen und Live Sessions. 
  • Das Goldwert Programm für wertebewusste Führung geht wieder an den Start
  • Mein Buch “Unternehmenskultur neu gedacht” soll erscheinen.  
  • Mittwochs habe ich frei – frei für mich. Der Tag darf sich füllen mit Wandern, Entspannung, anregenden Begegnungen, Kultur etc..

Mein Motto für 2024: Let there be Magic or be magical!!

 

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Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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  1. Liebe Andrea Maria,

    in deinem 2023 war ja eine Menge los. Die Wanderreise hat bei mir die größte Aufmerksamkeit erreicht. Dass ihr das vorher sogar alles abgewandert seid… Respekt!

    Auch die Sache mit der „Strichliste“ finde ich super. Da sieht man mal, wie aus kleinen Dingen ganze Große werden können. Eben Schritt für Schritt.

    Viele Grüße aus Neu-Isenburg (nicht ganz am Main)
    Stefanie

    P.S.: Du musst die Angaben zu deinen Website-Nutzern und zum Wertetest von diesem Jahr noch ergänzen. 😉

    1. Liebe Stefanie,
      Danke für deine Rückmeldung – freut mich sehr.
      Die Webseiten Nutzer habe ich gerade nachgetragen.
      Herzliche Grüße
      Andrea Maria

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