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Aktualisiert am: 17. Juli 2026
Veröffentlicht am: 17. Juli 2026
Mein Motto für 2026 und eine ehrliche Halbjahresbilanz

Ich bin Wissenschaftlerin. Ich liebe Daten, ich liebe Fakten, ich liebe es, Zusammenhänge zu analysieren, bis sie glasklar vor mir liegen.
Und genau deshalb ist mein Motto für 2026 so spannend für mich: Intuition.
Vielleicht wirkt das wie ein Widerspruch. Analytisch und intuitiv, Fakten und Bauchgefühl. Ich erlebe es anders. Ich weiß, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als sich in Tabellen abbilden lässt. Und ich weiß gleichzeitig: Mein Wert für 2026 ist die Klarheit.
Beides gehört zusammen. Klarheit ist kein Luxus, den ich mir irgendwann gönne, wenn alles andere erledigt ist. Klarheit ist das schärfste Führungsinstrument, das es gibt.
Meinen Werten bleibe ich dabei treu: Klarheit, Innovation, Wirkung, Wohlbefinden. Das sind meine Anker in der Arbeit mit meinen Kunden, in meiner eigenen Entwicklung, in allem, was ich tue.

Klarheit im Kleinen wie im Großen

In diesem Jahr geht es mir um Klarheit auf allen Ebenen. Für mich selbst. Für mein Tun. Für die Menschen, mit denen ich arbeite.
Nicht die große, laute Klarheit, die alles auf einmal löst. Sondern die leise, die sich Woche für Woche verdichtet in einer Entscheidung, einem Gespräch, einem Projekt, das plötzlich Kontur bekommt.
Genau diese Verdichtung will ich heute mit euch teilen. Denn ein Motto zu setzen ist das eine. Ehrlich hinzuschauen, was daraus geworden ist, das andere.

Meine großen Ziele für 2026

Zu Jahresbeginn habe ich mir drei große Vorhaben gesetzt:

Die Matrix, mit Menschen ein Wissensnetzwerk zu bilden, das durch mein Wissen verbindet. Ein Projekt, das unter anderem mit Geld Gutes in der Welt bewirken soll.

Die Jahresbegleitung für Führungskräfte.

Mich als Thought Leader sichtbarer zu positionieren und möglicherweise mit einem Buch.

Der rote Faden durch das erste Halbjahr: Klarheit schaffen, nach innen und nach außen. Die Matrix mit Leben füllen. Die 360°-Projekte professionell aufstellen. Künstliche Intelligenz als echtes Werkzeug etablieren. Und mich als Expertin mit Haltung so sichtbar positionieren, dass andere auf Anhieb verstehen, wofür ich stehe.

Was ist Realität geworden und was nicht

Ich schreibe jede Woche einen Wochenbericht. Ich habe also gesehen, wie sich die Dinge entwickelt haben und wie anders manches gelaufen ist, als ich es mir vorgestellt hatte.

Was gelungen ist: Zwei große 360°-Projekte sind gestartet durch Kick-offs, Meetings und Vorstandspräsentationen, im Sprint-Modus, ehrlich gesagt. Ich habe ein Coaching-Team für 360° aufgebaut, das fachlich und menschlich passt. Die Matrix ist Monat für Monat konkreter geworden durch Gespräche, Impulse und echtes Denken. Und Künstliche IntelligenzI nutze ich inzwischen nicht mehr als Spielzeug, sondern als strategisches Werkzeug. Die Skill-Infrastruktur dafür steht.

Operativ war das zweite Quartal geprägt von den großen Kundenprojekten: dem 360°-Feedback und einem internationalen Projekt zu Werten und Unternehmenskultur. Das operative Geschäft habe ich klar erreicht, sogar übertroffen. Zwei riesige Projekte parallel zu stemmen, das war kein ruhiger Fluss. Das war intensiv.

Bei der Matrix stehe ich noch am Anfang. Ich habe erste Grundlagen gelegt, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Jahresbegleitung, das Thought-Leader-Sein, das Buch: All das ist im ersten Halbjahr in den Hintergrund getreten. Nicht aus Versäumnis, sondern weil das operative Geschäft Vorrang hatte und das war richtig so.

Was für das zweite Halbjahr bleibt

Von meinen großen Vorhaben bleibt noch viel. Die Jahresbegleitung werde ich in einer anderen Form anbieten, als Quartalsbegleitung. Für die Thought-Leader-Position werde ich einiges bewegen. Und ich freue mich auf das Schreiben im August. Ob daraus ein Buch wird, das werde ich Ende August wissen.

Was mir dieses Halbjahr aber vor allem gebracht hat, ist eine Klarheit, die weitaus größer ist, als ich sie mir zu Jahresbeginn hätte vorstellen können.

Das ist das Paradoxe an Klarheit: Man bekommt sie nicht durch Nachdenken allein. Man bekommt sie durch Tun, durch Sprints, durch die Projekte, die einen manchmal fast überfordern und die einem am Ende genau zeigen, wofür man steht.

Also: Stay tuned. More to come.

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Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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