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  • Business Monatsrückblick März/April 2026: Unterwegs und Wirksam
Aktualisiert am: 3. Mai 2026
Veröffentlicht am: 29. April 2026
Frau in Sevilla

Ein Doppelmonat zwischen Jakobsweg und Beratung, Stille und Transformation.
Zwei Monate, die unterschiedlicher kaum hätten sein können und doch einen gemeinsamen Faden hatten: die Bereitschaft, sich vom Weg führen zu lassen.
Ende März bin ich losgegangen, Auf dem Camino Vía de la Plata und Mitte April war ich wieder da mit neuen Projekten, vielen Aufträgen und einem klaren Blick auf das, was als Nächstes kommt.

Dieser Rückblick ist ein Doppelmonat. Weil der Weg es so wollte. Weil 38 km an einem Tag mehr erzählen als jeder Kalender. Und weil Wirksamkeit manchmal entsteht, wenn man eine Weile gar nicht am Schreibtisch sitzt.

 Der Jakobsweg: Sevilla bis Cáceres

Dieses Mal haben wir etwas Größeres angepackt.
Den Camino Vía de la Plata, fast 1.000 km, beginnend in Sevilla, endend irgendwann in Santiago de Compostela. „Irgendwann“ ist hier Programm: Wir haben diesen Weg als dreijähriges Projekt angelegt. Jedes Jahr ein Stück weiter. Wir sind bis Cáceres gekommen.

Der Weg schiebt sich unter die Füße. Er fordert und er fordert anders als andere Wege.
Nicht alle 15 bis 25 km gibt es eine Herberge. Nicht überall wartet eine Bar. Das bedeutet: planen, anpassen, loslassen. Manchmal hieß das knapp 20 km am Tag. Einmal waren es 38 km. Der Weg entschied mit.

Was geblieben ist: wunderschönes Wetter, Natur, Tiere, eine Ecke Spaniens (Andalusien und Extremadura), die ich nicht kannte. Und ein Gefühl von stiller Kraft, die sich akkumuliert, Schritt für Schritt.

Esel und Frau
Neugier und Sichtweisen

Das absolute Highlight war die Semana Santa.
Ich dachte, das sei ein Thema für Málaga und Sevilla. Nein. Die Semana Santa ist überall und sie ist weit mehr als eine Karfreitagsprozession. Jeden Tag gibt es eine Prozession. Jede Stadt und jedes Dorf hat “seine eigene” Prozession mit Geschichte, Altäre (Pasos) und bei Wikipedia: Personal der Prozession genannt. Ich habe viel gelernt, einiges mehr verstanden, und viel Raum für das bekommen, was ich noch nicht begreife. Beeindruckend.

Die ersten 300km waren gut, davon kannst du dich in den zwei Reels “die ersten 100 km” und „die ersten 300 km”  überzeugen.

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Ein Beitrag geteilt von Dr. Andrea Maria Bokler (@andreamariabokler)

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 360-Grad-Feedback: Zwei Kick-offs, ein kraftvolles Werkzeug

Parallel, vorbereitet noch vor dem Camino, sind zwei neue 360-Grad-Feedback-Projekte gestartet.

Die Kick-offs sind gut gelungen. Jetzt freuen sich alle auf ihre Ergebnisse. Das hat seinen Grund: Das 360-Grad-Feedback ist kein Fragebogen. Es ist ein tiefgreifender Prozess.

Wenn Unternehmen sich trauen, dieses Instrument wirklich einzusetzen, passiert etwas. Führungskräfte sehen sich, sie kommen anders in Bewegung. Das spüre ich bei jedem Projekt neu und es erfreut mich jedes Mal.

 Ein neues Projekt: international, interkulturell, kreativ

Im April hat ein neues Kulturprojekt begonnen mit der Besonderheit: International und interkulturell. Es geht um Werte und im ersten Schritt darum, durch Werte Orientierung zu geben und Menschen zu mobilisieren.

Was mich besonders freut: Ich agiere als Cultural Advisor anders als sonst. Ich verbinde Menschen durch mein Wissen, und gemeinsam kommen wir zu etwas Neuem. Für mich ist es kreativ, es ist lebendig und es erfreut mein Herz.

 Frauen, Macht und ein Gesprächsabend, der bleibt

Das Thema Frauen hat diese zwei Monate auf schöne Weise durchzogen.

Den Anfang machte der Film „Mein neues altes Ich“, den ich zusammen mit einer Kollegin in Gießen geschaut habe. Die TabooTalker Sandra Baron und Tina Holmes haben dazu eine wunderbare Session im Kino moderiert. Sehr empfehlenswert.

3 Frauen
Inmitten der TabooTalker Sandra Baron und Tina Holmes

Den Abschluss bildete das Werteforum: „Machtgebiete – was Managerinnen alles erleben.“ Sara Hennicken, Finanzvorständin der Fresenius, Christina Sontheim-Leven, Ex-SDAX-Vorständin und Multi-Aufsichtsrätin sowie Bettina Weiguny, freie Wirtschaftsjournalistin,  im Gespräch, moderiert von Dr. Kathrin Degmair. Ein Abend über werteorientiertes Miteinander, ehrlich, substanziell, bewegend.

zwei Frauen und ein Buch
Silke beim Werteforum wiedergetroffen + große Freude

Ich habe dort tolle Menschen kennenlernen und wiedertreffen dürfen. Diese Abende sind für mich mehr als Netzwerken. Sie sind Begegnungen.

 KI als strategisches Werkzeug

KI wird für mich immer mehr zu einem strategischen Werkzeug und mir macht es echte Freude, damit meine Kreativität zum Ausdruck zu bringen.

Ich bin sehr dankbar, bei Mission KI gut aufgehoben zu sein. Das, was ich dort lerne, fließt direkt in meine Arbeit.

Falls du Interesse an Mission KI hast: schreib mir gerne. Und falls du Mission KI bereits über mich gebucht hast, lass mich das auch wissen. Ich erfahre es nur, wenn du es mir sagst.

 Was sonst noch los war im März und April 2026

Einen Tag nach meinem Geburtstag bin ich zur Mandelblüte nach Deidesheim gefahren und mit Wanderfreunden unterwegs gewesen. Ein Erlebnis: Es waren deutlich mehr Menschen als Mandelbäume. Auf dem Weg zum Jakobsweg bin ich dann an Mandelblüten-Feldern in Spanien vorbeigefahren und musste über mich selbst schmunzeln, hier waren deutlich mehr Bäume als Menschen.

Mandelblühte und Menschen
Mandelblühte in der Pfalz

Die Eröffnung der Monet-Ausstellung „Monets Küste“ im Städel hat mein Herz erfreut. In Madrid haben wir einen Ausflug in die Berge gemacht. Eine völlig andere Welt und wunderschön.

Berge bei Madrid
Berge bei Madrid

Sprache war ein Thema in den letzten Wochen. Auf dem Camino verbindet Sprache Menschen, die aus aller Welt kommen. Von Valencia aus, habe ich eine Woche lang gearbeitet und viel Spanisch gesprochen. Und dann eine Premiere für mich: ein Interview mit einer Kundin auf Spanisch, ich kann kein Französisch und das war unser gemeinsamer Nenner. Ich war selbst überrascht, wie gut das ging. Mich kompetenter in einer Sprache zu fühlen, die ich liebe, das ist ein kleines, feines Geschenk.

Meine To-Want-Liste fürs erste Quartal: einiges abgehakt. Die neue Liste fürs zweite Quartal: steht. Ich freue mich jedes Mal darüber, wie viel mehr schöne Momente ich dadurch in mein Leben zaubere.

 Der Video-/Blogrückblick

Ein Monat mit echtem Tiefgang. Ich habe mich in einem besonderen Blogartikel gefragt, was Erfolg für mich wirklich bedeutet. Keine Checkliste, sondern eine ehrliche Antwort auf eine Frage, die ich viel zu selten laut stelle.Dazu der Monatsrückblick und meine To-Want-Liste, weil Wollen genauso wichtig ist wie Tun.

Auf YouTube sind zwei neue Videos erschienen:
Die Rolle des Betriebsrats bei Kulturmessungen – weil Beteiligung kein Bonus ist, sondern Voraussetzung für echte Transformation.
Was kulturelle Entropie ist – und warum sie das stille Warnsignal ist, das die meisten Unternehmen zu spät bemerken.

Business Monatsrückblick Februar 2026: Momentum

Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2026

Erfolg: Meine ehrliche Antwort

Nicht der Betriebsrat stoppt dein Projekt

Cultural Entropy – einfach erklärt

 Darauf freue ich mich im Mai und Juni

Der Mai beginnt mit einem Wanderwochenende in Bad Karlshafen, darauf freue ich mich sehr.

Und dann: Beide Monate sind voll. Workshops mit Management Boards und Führungskräften im In- und Ausland. Projekte, bei denen ich ganz neue Wege gehen und durch mein Wissen Menschen verbinden darf.

Für die Abende hoffe ich, dass das Wetter manchmal mitspielt, für schöne After-Work-Wanderungen und Begegnungen mit Freunden.

Alle Links, die mit * gekennzeichnet sind, sind Affiliate-Links. Weitere Informationen dazu findest du in der Datenschutzerklärung.

Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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