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Juli 10, 2019
Change-Fasten für die Urlaubszeit – weniger ist mehr

Als ich neulich den Podcast mit Axel Koch, Autor des Buches „Change mich am Arsch“ hörte, sprach er mir sehr aus dem Herzen.

So oft ist es doch für viele in den Unternehmen zu viel von allem: Wandel, Change, Agilität, Digitalisierung – es mutet fast an, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter und sich selbst kaputtverändern.

Eine Pause zum Durchatmen

Eine Change-Pause könnte der Gegenpol sein. Das täte vielen Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitern gut, um wieder zu Kräften zu kommen. Das richtige Maß zu finden, ist ja nur möglich, wenn ich nicht im Hamsterrad laufe und nicht ständig unter Strom bin. Dafür braucht es Zeit – Zeit, um innezuhalten und zu reflektieren. Als Mensch nehme ich dann meine Grenzen wahr und kann diese akzeptieren, als Mitarbeiter kann ich dann wieder gestalten und proaktiv werden.

Das gleiche gilt für Führungskräfte und Unternehmer. Wenn ich ganzheitlich und wirksam wandeln möchte, dann brauche ich das richtige Maß an Veränderung und Pause. Die Beteiligten sollen motiviert sein und brauchen die Fähigkeit und Kraft, um dran zu bleiben. Nur so können neue Verhaltensmuster ins Leben geholt werden.

 

Im Urlaub bei sich ankommen

Nun, in der Urlaubszeit, finde ich es immer wieder faszinierend, wie viele Menschen, egal ob jung oder alt, immer wieder an den gleichen Ort fahren oder auch dahin, wo sie als Kind waren. Dahinter liegt wohl der Wunsch anzukommen, vielleicht bei sich anzukommen.

Interessant ist auch der Begriff „Stammgäste“. Als Stammgast werde ich mit Namen angesprochen, und viele bezeichnen ihren Urlaubsort als ihr zweites Zuhause. Hier ist wohl der Wunsch, gesehen zu werden und ich selbst sein zu können, größer als die Lust auf Veränderung.

Die Lust auf Neues hält sich bei vielen Menschen in Grenzen. Ist es nicht so, dass wir das Maß an Veränderung kleiner wählen würden, wenn wir könnten? Wir brauchen wohl eine Change-Pause, um besser mit dem ganzen Stress klarzukommen und die persönliche Veränderungsbalance zu finden. Vielleicht ist das die Essenz: Veränderungs-Fasten oder eine Change-Pause, damit Körper und Geist zur Ruhe kommen. Und dann entwickelt sich die Kraft und Energie für Neues von selbst.

Lust auf Neues entsteht aus der Ruhe

Es zeigt sich auch meist im Urlaub, wenn die Lust auf Neues Gestalt annimmt. In Form von Abenteuerlust, um zu erfahren, wie es in fremden Ländern aussieht. Das mit allen Sinnen das zu genießen, fremdes Essen zu kosten, sich in der Sprache zu verständigen, neue Freundschaften zu schließen – und auf einmal ist es mir nicht mehr fremd. In der Summe trage ich ganz viel Erlebtes nach Hause.

Das sind die besten Erfahrungen, die ich auf einer (Veränderungs-)Reise machen kann – ob im Urlaub oder auch im Change-Projekt. So komme ich gut mit dem Wandel klar.

Viel Freude bei der Change-Pause und ganz viele bereichernde Momenten, die näheren!

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Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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