• Home
  • /
  • Blog
  • /
  • Inner Development Goals (IDG): Der Weg zu nachhaltiger Führungsstärke und Zusammenarbeit
Aktualisiert am: 24. April 2025
Veröffentlicht am: 20. April 2025
Frau in einem Saal

Die Welt ist im Wandel, und traditionelle Ansätze allein reichen oft nicht mehr aus, um die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Genau hier setzen die Inner Development Goals (IDG) an. Sie bieten eine wegweisende Antwort darauf, wie Führungskräfte, Berater und Organisationen nicht nur erfolgreich, sondern auch nachhaltig handeln können.

Doch was verbirgt sich hinter den IDG, und warum sind sie für moderne Führungspersönlichkeiten unverzichtbar? Lassen Sie uns gemeinsam eintauchen.

 

 Was sind die Inner Development Goals?

Die IDG wurden geschaffen, um die Fähigkeiten und Kompetenzen zu fördern, die notwendig sind, um die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen. Während die SDG konkrete Ziele wie Klimaschutz, Bildung oder Gleichberechtigung definieren, konzentrieren sich die IDG auf das „Wie“ – also die inneren Werte, Denkweisen und Fähigkeiten, die Führungskräfte und Organisationen entwickeln müssen, um diese Ziele umzusetzen.

Die IDG umfassen fünf Hauptdimensionen, die individuelle und kollektive Entwicklung unterstützen:

  1. Being (z. B. Präsenz, Achtsamkeit, Resilienz).
  2. Thinking (z. B. kritisches Denken, systemisches Denken, Perspektivwechsel).
  3. Relating (z. B. Empathie, Kommunikation, Vertrauen aufbauen).
  4. Collaboration (z. B. inklusives Arbeiten, Co-Kreation, Umgang mit Diversität).
  5. Acting (z. B. Mut, Kreativität, Zielgerichtetheit).

Diese Dimensionen stellen eine Art inneren Kompass dar, der Führungskräften in einer Welt der Unsicherheiten Orientierung bietet.

 

Die Inner Development Goals im Überblick
Die Inner Development Goals im Überblick (Deutsch)

 

 Warum sind die IDG so wichtig für Führung und Beratung?

Die moderne Geschäftswelt ist geprägt von einer VUCA- und BANI-Realität (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit/Druck, Angst, Nichtlinearität, Unverständlichkeit). Um in solch herausfordernden Zeiten nicht nur zu überleben, sondern aufzublühen, benötigen Führungskräfte neue Werkzeuge. Die IDG bieten genau das, indem sie nicht nur auf die äußere Wirkung, sondern auch auf die innere Haltung und Werte abzielen.

 

Vorteile der IDG für Führungskräfte und Berater

  • Förderung der Resilienz: Führungspersönlichkeiten lernen, inmitten von Unsicherheiten zentriert und klar zu bleiben.
  • Verbesserte Kommunikation: Die IDG legen Wert auf wechselseitige, vertrauensvolle Kommunikation über Abteilungs- und Kultursilos hinweg.
  • Stärkung der Zusammenarbeit: Durch den Fokus auf Relating und Collaboration entsteht echte Teamarbeit mit gemeinsamen Zielen.
  • Zukunftsorientiertes Denken: Die Dimension „Thinking“ ermutigt dazu, langfristige Visionen zu entwickeln und enkelfähig zu handeln.
  • Integration von Vielfalt: Durch inklusives Denken und Handeln eröffnen sich neue Perspektiven und Chancen.

Kurz gesagt: Die IDG befähigen Führungskräfte und Berater dazu, nicht nur effizient, sondern auch mit Herz und Verstand zu handeln.

 

 

 Wie können Berater und Führungskräfte die IDG in der Praxis umsetzen?

Die Implementierung der IDG erfordert kein kompliziertes Framework. Vielmehr können sie als unterstützende Linse betrachtet werden, durch die Führungskräfte und Teams ihre Arbeit reflektieren.

Schritt 1 – Fokus auf Beziehung bauen

Bevor echte Zusammenarbeit entstehen kann, braucht es Vertrauen. Verwende Methoden wie:

  • Reflexionsrunden, die explizit Empathie und Mitgefühl fördern.
  • Interaktive Übungen, um Perspektivwechsel zu erleichtern (z. B. „Ich in den Schuhen eines anderen“).
  • Offene Feedback-Sitzungen, um gegenseitige Wertschätzung zu fördern.

Schritt 2 – Neues Denken fördern

Traditionelle lineare Ansätze reichen in einer komplexen Welt nicht aus. Führungspersönlichkeiten sollten:

  • Systemisches Denken in Entscheidungsprozesse integrieren.
  • Teams dazu ermutigen, kritische Fragen zu stellen und komplexe Zusammenhänge zu analysieren.
  • Historie mit Zukunftsdenken verbinden, um nachhaltige Lösungen zu schaffen.

Schritt 3 – Handeln mit Mut und Kreativität

Mut, kreative Problemlösungen und Optimismus sind entscheidend. Frage dich:

  • „Ist unsere Vision inspirierend genug?“
  • „Welche neuen Ansätze können wir ausprobieren, um Herausforderungen anzugehen?“
  • „Wie können wir aus Rückschlägen lernen und dennoch vorankommen?“

Die IDG können auch in Workshops oder Transformationsprozessen verwendet werden, indem sie als Reflexionsrahmen dienen. Selbst in strukturierten Projekten, wie z. B. Kickoffs oder Change-Management-Initiativen, helfen sie, neben sachlichen Zielen auch kulturelle und zwischenmenschliche Aspekte zu fördern.

 

 Vermittelte Werte der IDG

Ein zentrales Element der IDG ist die persönliche Auseinandersetzung mit Werten. Führungspersönlichkeiten sind nicht nur „Macher“, sondern auch Wegweiser. Hierbei gilt:

  • Inneren Kompass stärken: Was sind Ihre persönlichen Werte? Woran orientieren Sie sich?
  • Authentizität bewahren: Leben Sie die Werte, die Sie vertreten.
  • Offenheit beibehalten: Reflexion und Lernbereitschaft fördern die Anpassungsfähigkeit.

 

Daniela Mayrshofer, eine Pionierin in der IDG-Anwendung, betont in einem Interview die Relevanz von Präsenz und Bescheidenheit für die Führung. Diese Qualitäten helfen dabei, sich als Teil eines größeren Systems zu sehen und die Perspektiven anderer einzubeziehen.

 

 

 

 Die IDG als Leuchtturm für eine nachhaltige Zukunft

Die Inner Development Goals sind mehr als ein Trend. Sie sind eine Antwort auf die Anforderungen unserer Zeit und ein Werkzeug, das Führungskräfte und Berater nutzen können, um nicht nur Unternehmen, sondern auch die Welt positiv zu transformieren. Sie erinnern uns daran, dass echte Veränderung durch Präsenz, Zusammenarbeit und eine Werteorientierung entsteht.

 

 Bist du bereit, die IDG in Ihrem Unternehmen oder Beratungsansatz zu integrieren? 

Lass uns gemeinsam herausfinden, wie diese Prinzipien dich dabei unterstützen können, deine Führungs- und Organisationsfähigkeiten zu transformieren.

Weiterführende Inhalte: Buche ein kostenfreies Kennenlerngespräch und erfahre, wie die IDG in die Praxis umgesetzt werden können!

 

Daniela Mayrshofer ist die Gründerin von Consensa, einem Unternehmen, das sie vor 36 Jahren ins Leben gerufen hat. Zuvor sammelte sie Erfahrungen im Point Management und beschäftigte sich intensiv mit humanistischer Psychologie. Ihre Vision war es, Projektmanagement mit den Prinzipien der Systemik und der humanistischen Psychologie zu vereinen, was zur Gründung von Consensa der Projektberatung führte. Privat ist Daniela Mayrshofer verheiratet, hat drei Kinder und ist stolze Großmutter von fünf Enkelkindern.

 

 

Alle Links, die mit * gekennzeichnet sind, sind Affiliate-Links. Weitere Informationen dazu findest du in der Datenschutzerklärung.

Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

Ähnliche Blogartikel


Ich freue mich über deinen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit markiert.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

You like the article? - Share it!

Cookie Consent mit Real Cookie Banner