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Juni 2, 2024
Frau auf dem Camino Primitivo

Wir befinden uns oft auf einer nie endenden Reise zu Erfolg und Erfüllung. Doch manchmal kann der Weg zu unseren Zielen eintönig und routiniert werden. Hier kommt das Verlassen unserer Komfortzone und das Eingehen neuer Abenteuer ins Spiel. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, 319 Kilometer entlang des Camino Primitivo in Spanien zu wandern, von Oviedo nach Santiago de Compostela. Zunächst erwartete ich, dass es sich um eine religiöse Pilgerroute wie den bekannten Camino Frances handeln würde. Doch ich war angenehm überrascht von dem, was dieser weniger bekannte Camino zu bieten hatte. In diesem Blogbeitrag möchte ich meine Erkenntnisse vom Camino Primitivo teilen und wie er meine Wahrnehmung auf das „Katholische“ herausforderte, mich mit der ländlichen Region Asturiens in Spanien bekannt machte und mir ermöglichte, meine individuelle Reise zu genießen, während ich Teil von etwas Größerem war.

 

 Ich hab mir den Camino katholischer vorgestellt

Dass Santiago nicht Altötting ist, war mir klar. Santiago liegt in Spanien und Altötting ist ein Wallfahrtsort in Oberbayern. Ich hab mir den Camino katholischer vorgestellt. Meine Referenzerfahrung ist eine Wallfahrt nach Altötting vor vielen Jahren. Eine Studienfreundin ging aus Dankbarkeit für ihre zwei gesunden Kinder drei Tage bei einer Wallfahrt nach Altötting mit. Mich hat das damals sehr berührt und im Jahr darauf ging ich drei Tage mit ihr mit. Ich habe diese Wallfahrt mit Andachten oder Gottesdiensten am Morgen, Gottesdienst oder Segnungen zwischendurch und Gottesdienst am Abend in Erinnerung. Während wir gingen (das waren Menschenmassen) lief man in seiner Rotte und wenn das Kreuz oben war, bedeutete das Stille und war das Kreuz unten, war Reden erlaubt. 

 

Ich dachte, die religiöse Verankerung sei auf dem Camino größer. Am Tag 6 sah ich das erste Mal in einer Kirche ein Schild, wann ein Gottesdienst stattfindet. Bei den meisten Kirchen steht ein Schild, dass es eine Messe auf Anfrage gibt. Die kleinen Kapellen sehen nicht sehr gepflegt aus und da ist bei uns manch ein Bildstock besser in Schuss.

 

Mir war klar, dass der Camino anders ist, aber ich hatte die Vorstellung, dass es bei jedem Ankunftsort ein Gottesdienst oder eine Andacht gibt. Was ich viel mehr sehe, die Kapellen und Kirchen sind geschlossen und viele sind verweist.

 

 In Asturien gibt es mehr Kühe als Einwohner

Wir sind den Camino Primitivo gelaufen, das ist der ursprüngliche Weg nach Santiago de Compostela. Dieser führt durch Asturien in Spanien. Diese Gegend kannte ich bisher kaum. In Asturien gibt es mehr Kühe als Einwohner. Das ist so ländlich und die Gegend hat viel Weite und viele Berge. Die Landschaft ist geprägt von winzigen Dörfern, kleinen Höfen, größtenteils mit 3 oder 4 Kühen, einem Traktor, keine Glasfaser, meist Stromleitung oder Telefonleitung, die oberhalb gespannt sind. Das Vieh ist überwiegend Almvieh in Ammenkuhhaltung mit ganz süßen Kälbchen, die auf den Weiden sind. Große Milchbetriebe haben wir erst in Galizien gesehen, aber die gibt’s bestimmt auch in Asturien. Jedes Haus hat einen Garten für die Selbstversorgung und immer einen Hofhund, der in seiner Hütte lebt und an der Kette ist. Das Ganze hat mich an das Leben in meiner Kindheit erinnert, morgens früh durch die nassen Wiesen mit Gummistiefel laufen, um das Vieh für den Tag weiter zu stecken.

 

 Der Camino Primitivo ist anders

Die Menschen, die den Camino Primitivo laufen, sind sehr sportlich. Der Weg ist sehr anspruchsvoll. 4 % der Menschen, die in Santiago de Compostela ankommen, kommen von dem Camino Primitivo. Es laufen insgesamt viele Spanier einen Camino und das in ihrem eigenen Land. Für mich waren es viele Spanier, die den Camino Primitivo gingen. 

Es ist bestimmt möglich, sein Gepäck transferieren zu lassen, doch sieht man das hier sehr, sehr selten.

 

Neu war für mich, dass ich viele Menschen kennengelernt habe, die schon mehrere Caminos gelaufen sind, wie es hier auf dem Bild von dem 12von12 zu sehen ist. 

Für diese Gegend ist dieser Camino eine Aufwertung. So viel Abgeschiedenheit habe ich in Spanien noch nicht gesehen. Viele Gehöfte oder ländliche Häuser haben eine Bar eingerichtet, wo sie Kaffee und Getränke verkaufen und das übliche, was der Spanier gerne morgens zum Frühstück hat (pincho de Tortilla oder ein bocadillo). 

 

 

 Jeder geht seinen eigenen Weg

Es ist interessant, zu erfahren, wieso jemand den Weg geht, doch auf den ersten Blick oder auf die erste Frage erfährt man dies nicht. Das gehört auch zur Etikette, dies nicht als Einstiegsfrage zu fragen. Wenn man es dann erfährt, kann es sehr berührend sein.

 

Ansonsten geht jeder seinen Weg und es gibt auch nicht ein richtig oder falsch. Es gibt Menschen, die ihr Gepäck tragen und welche, die es transportieren lassen. Es gibt Menschen, die in den Herbergen schlafen und welche, die in Pensionen, Hotels oder schicken Unterkünften übernachten. Es gibt Menschen, die 10 km oder 42 km pro Tag gehen. Jeder geht seinen Weg und der Weg ist der Weg. 

 

Für mich selbst hat die Reduzierung auf wenig und die körperliche Anstrengung einen Unterschied gemacht. Aber dabei kann ich nur für mich sprechen. 

 

Auf dem Camino sieht man alles. Ob es ein Pilger im Schottenrock ist oder Menschen, die unter der Last ihres Gepäcks fast zusammenbrechen. Beeindruckt hat mich ein junger Typ im Rollstuhl, der durch seine Videos über den Camino mit Roli andere ermuntern möchte, es zu wagen, den Camino zu laufen. Beeindruckt hat mich in anderer Hinsicht ein junges Mädchen. Eines Morgens habe ich in einer Herberge ein Mädchen mit elektrischer Zahnbürste und einem Kulturbeutel von 1,5 kg gesehen, das hat mich noch den ganzen Tag beschäftigt. Wir haben auch ein sehr altes Ehepaar aus Australien getroffen, das sich nach ihrer Aussage immer wieder verlaufen hat und bereits öfters von der Guardia Civil Hilfe erfahren hatten.

 

 

 Inspirationen beim Gehen

Ich traf bei einer Etappe eine Britin, die mit ihrem Hund (der sein Gepäck trug – siehe Bild) unterwegs war. 

 

“Being a responsible person with minimal responsibilities”

 

Der Gedanke erzählte von ihrer Geschichte. Sie hat erst alles verkauft, war zu Fuß unterwegs und hat dann für sich wieder Pflöcke eingeschlagen, Eigentum erworben etc. Mir gefällt daran ihr Anspruch an sich selbst, eine verantwortungsbewusste Person zu sein und dies zu kombinieren mit minimaler Verantwortung. Ich frage mich, wo kann ich Verantwortungsbewusstsein zeigen oder verantwortungsbewusst sein. Gleichzeitig gilt es für mich auch zu reflektieren, wo binde ich mir aus verschiedenen Gründen zu viel Ballast ans Bein. Das kann auch Ballast in Form von Gedanken sein. 

 

“To make myself flexible”

 

Mir gefällt hierbei die englische Formulierung: Es gilt nicht, flexibler zu sein oder über jemand anderes zu urteilen, dass diese Person flexibel sein soll.

Der Auftrag geht an mich, ich selbst nehme es in die Hand und gestalte mein Leben, um mich flexibler zu machen. Seitdem frage ich mich, wo könnte ich mich flexibler machen? Wo könnte ich andere Routinen entwickeln, um flexibler zu sein?

Wann hast du dich zuletzt reflektiert und dein Leben flexibler gestaltet, Andrea?

 

 Compostela oder „Kulturelle Wallfahrt“

Um die Compostela zu bekommen, muss man die letzten 100 km gelaufen sein und benötigt mind. zwei Stempel pro Tag. Der ganze Prozess ist so digitalisiert, das dauert im Oficina de Peregrinos ganze 3 Minuten. Wer aus religiösen Gründen diesen Weg gelaufen ist, der bekommt die Compostela, wer nicht, bekommt eine „Kulturelle Wallfahrt“ bescheinigt. 

 

Es gibt am Tag zwei Pilgermessen, eine mittags und eine abends und die sind immer proppenvoll. Wir waren bei der Ankunft zur Pilgermesse am Abend und fast eine Stunde vorher da, und bekamen einen Sitzplatz. Mich hat überrascht, dass egal welcher Konfession für alle die Pilgermesse dazu gehört. Das Botafumeiro (riesiges Weihrauchfass) war leider außer Betrieb und kam nicht zum Einsatz.  

 

 Man nimmt sich immer ganz mit

So ein Camino bietet viele Gelegenheiten für interessante Kulturbeobachtungen (vielleicht deswegen kulturelle Wallfahrt?). Nach der Ankunft, dem Duschen, lecker Essen, ist Zeit für Entspannung oder soziale Kontakte. Das macht jede/r nach seiner Kultur. Die Italiener essen in Gemeinschaft, unterhalten sich, sind in „Gruppe“ und hören laut Musik. Ich glaube, Kopfhörer gehen in Italien ganz schlecht im Verkauf. Alle Stereotypen werden bedient, die Spanier, die Amerikaner, die Japaner …. Und geschämt habe ich mich für deutsche Frauen. Ich habe mehrere jüngere deutsche Frauen gesehen, die waren total verbissen unterwegs, überorganisiert, total ernsthaft und angezogen wie Männer, dass ich nur Scham empfand. 

 

 Dankbar für gesunde Füße

Der Tag besteht aus Gehen und Ruhen. Es ist dabei egal, ob der Körper schlafen möchte oder kann, wichtig ist, dass der Körper ruht. Das war dazu meine Überzeugung. 

 

Das mit dem Gehen wird immer leichter, denn auch hierbei schiebt sich der Weg unter die Füße. Ich bin dankbar, dass meine Füße gesund sind und ohne Blessuren den ganzen Weg überstanden haben. Mit der Zeit sind 5 km nichts, dann sind es 10 km und am Ende war unser Satz „Am Tag zehn machst du 21 km, als würdest du Brot holen gehen“ – das war auch eine interessante Erfahrung. Insgesamt bin ich dankbar für diesen Weg. Ich hatte explizit ein Camino nach Santiago de Compostela nicht auf meiner Bucket-Liste, jedoch einen besonderen Weg. Jetzt bin ich angefixt, denn der Camino Primitivo war mein erster Camino und andere werden folgen.

 

Hast du bereits einen Camino gemacht oder denkst du darüber nach?

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Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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  1. Liebe Andrea,

    so ein toller Blogartikel! Eine Freundin von mir ist schon mehrmals den Camino Frances gelaufen und seitdem träume ich davon, auch irgendwann – zumindest einen Teil des Weges – zu laufen. Danke für deine Einblicke in den nicht ganz so gehypten Camino Primitivo.

    Liebe Grüße, Nina

    1. Liebe Nina,
      Danke für deinen Kommentar. Die meisten laufen den Camino Frances. Ich habe bei diesem Weg Menschen getroffen, die mehr als 5 von den Caminos gelaufen sind. Mich hat denn immer interessiert, welchen der Caminos sie am schönsten fanden. Wenn es so weit ist, mach dich schlau und finde heraus, welcher deiner ist. Herzliche Grüße Andrea Maria

  2. Liebe Andrea, wie toll, dass du mich an deinen Erlebnissen hast teilnehmen lassen! Ich glaube, dass uns nichts so sehr weiterbringt, wie das Zu-Sich-Selbst-Finden. Besonders in Gemeinschaft mit vielen und unterschiedlichen Menschen war und ist das eine bestimmt sehr tiefgründige Erfahrung!

    1. Liebe Marion, wunderschön auf den Punkt gebracht. Die Zeit mit uns selbst ist heilsam und einen Weg zu gehen, hilft beim Zu-Sich-Selbst-Finden. Herzliche Grüße Andrea Maria

  3. Ich habe dich über Judiths blogwheel gefunden. Da ich seit ein paar Jahren selbst auf dem Jakobsweg unterwegs bin, war dein Beitrag natürlich super spannend für mich. Wir sind in München, also vor der Haustür gestartet und machen jedes Jahr ein oder zwei Etappen. Dieses Jahr geht es von Genf nach Lyon.
    Liebe Grüße Susan

    1. Liebe Susan, wunderschön ist es von der Haustür aus loszulaufen. Was für ein schönes Projekt. Mein Partner hat es so vor Jahren gemacht und ist dann jedes Jahr zwei Wochen weiter nach Santiago gekommen. Viel Freude bei der Etappe von Genf nach Lyon. Herzliche Grüße Andrea Maria

  4. Liebe Andrea Maria

    Um auf deine Frage zu antworten: Nein, ich habe noch nie einen Camino gemacht, aber denke darüber nach. Nachdem ich deinen Blogbeitrag gelesen haben, bin ich dazu noch motivierter.

    Zwei Gedanken haben mich besonders inspiriert.

    Du hast dich gefragt: Wo binde ich mir aus verschiedenen Gründen zu viel Ballast ans Bein?

    Diese Frage finde ich auch sehr wertvoll und wichtig, sowohl für mich selber als auch für meine Kundinnen und Kunden in meiner Praxis als Life Coach und Supervisorin.

    Weiter schreibst du: Man nimmt sich immer ganz mit.
    Oh ja, das finde ich auch. Man kann noch so viele KM wandern, man nimmt sich immer ganz mit und darum ist es so toll, wenn man lernt, nicht nur zu anderen Menschen, sondern auch zu sich selbst eine gute Beziehung zu pflegen.

    Schön, dass du Führungskräften dabei hilfst, wertebasiert in die Zukunft zu denken. Dazu wünsche ich dir weiterhin viel Freude und Erfüllung und alles Gute bei deinem nächsten Camino.

    Liebe Grüsse
    Esther

    1. Liebe Esther,
      Danke für deine Rückmeldung. Mir gefällt, wie schön du sagst, dass man zu sich selbst eine gute Beziehung pflegen sollte.
      Herzliche Grüße
      Andrea Maria

  5. Liebe Andrea,

    Danke für den Einblick in Deine Gedanken! Ich selber bin solch einen Weg noch nie gelaufen, stelle mir das aber sehr berreichernd vor. Sowohl was die Selbsterfahrung als auch die Begegnung mit anderen Menschen angeht.
    Warum habt ihr Euch für genau diesen Camino entschieden? War es der Wege selber, die Gegend oder wie seid ihr auf ihn gekommen?
    Herzliche Grüße
    Jessica

    1. Liebe Jessica,
      Danke für deine Rückmeldung.
      Wir haben diesen Weg gewählt, weil landschaftlich zu einem der schönsten gehört und ganz pragmatisch sich mit zwei Wochen Urlaub gut kombinieren lässt.
      Herzliche Grüße
      Andrea Maria

  6. Liebe Andrea! Vielen Dank für Deinen Einblick in Deinen Pilgerweg. Ich pilgere selbst nicht, lese aber gerne Berichte über diese Einkehr zu sich selbst. Irgendetwas ist da dran: eine Entwicklung, Gedankengänge, Knoten, die sich lösen. Und worüber ich beim Lesen immer wieder stolpere, ist die Dankbarkeit, die den meisten beim Pilgern bewusst wird. Du schreibst das auch – Du bist dankbar für gesunde Füße… Habe mich spontan hingesetzt und bei einer Tasse Tee notiert, wofür ich heute dankbar bin. Herzliche Grüße, Sandra

    1. Liebe Sandra,
      Danke für deine Rückmeldung.
      Guter Impuls – da schreibe ich auch gleich mal auf, für was ich heute dankbar bin.
      Herzliche Grüße
      Andrea Maria

  7. Danke, dass Du Deine Erfahrungen auf dem Camino mit uns teilst. Sehr spannend, zumal man ja meistens wirklich nur vom Camino Francés hört.

    Selbst war ich noch nicht auf einem Camino unterwegs. Aber vor 2 Jahren bin ich durch die Lüneburger Heide gewandert, und hier auch einen kleinen Teil des Europäischen Jakobswegs.
    Ich fand es toll, wie schnell der Kopf beim Laufen einfach abschalten kann.

    1. Liebe Rebecca,
      vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich wusste auch lange nicht, dass es so viele verschiedene Caminos nach Santiago gibt. Von wo nach wo läuft denn der Jakobsweg in der Lüneburger Heide. Im Herbst bin ich dort, vielleicht laufe ich auch ein Stück davon.
      Herzliche Grüße
      Andrea Maria

      1. Wie schön! Bin gespannt, wie es Dir dort gefällt. Der Herbst ist einfach die beste Jahreszeit dort. Schau gerne auch mal auf meinem Blog vorbei, wenn Du ein paar Eindrücke von meiner Wanderung haben möchtest.
        https://rlenzphoto.de/wandern-auf-dem-heidschnuckenweg/

        Ansonsten findest Du detaillierte Angaben zum Streckenverlauf des Jacobuswegs (so heißt der dort) auf der offiziellen Seite der Lüneburger Heide:
        https://www.lueneburger-heide.de/natur/tour/11234/jacobusweg-pilgern-lueneburger-heide.html

  8. Das hört sich sehr interessant und spirituell an.
    Stimmt, ich finde auch – dass man den Menschen häufig ansieht (spätestens anmerkt) aus welchem Land sie kommen. Das geht ja innerhalb Deutschlands schon so. Uns Unterfranken wird nachgesagt, dass wir zum Lachen in den Keller gehen.
    Stimmt nicht ganz so – aber mag schon sein, dass wir uns nicht so über Klamauk und anderen Blödsinn wegwerfen vor lachen… aber lachen tu ich auch gerne.
    Liebe Grüße
    Birgit

    1. Liebe Birgit,
      Danke für deinen Kommentar. Ich habe in Unterfranken studiert und den Spruch kannte ich noch nicht. Das kann ich überhaupt nicht bestätigten.
      Herzliche Grüße
      Andrea

  9. Liebe Andrea Maria,
    einen Camino bin ich noch nicht gelaufen, dafür schon ein paar Trekking Touren im Himalaya.
    Ist es nicht auch egal, woher wir kommen und wohin wir gehen? Macht es einen Unterschied, ob religiös oder nicht?
    Wenn ich gehe, reduzieren sich meine Gedanken auf das Nötigste und meine Wahrnehmung weitet sich immer weiter aus. Ich lerne mich selbst mit jedem Schritt etwas besser kennen. Für mich ist das die Motivation.
    Lieben Dank und herzliche Grüße, Birgit

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