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Juli 24, 2021
Fun Facts

Als Führungskraft ist es wichtig, offen und ehrlich darüber zu sprechen, wer du bist, welche Stärken du hast und wie du diese am besten für den Erfolg deines Unternehmens einsetzen kannst. In diesem Sinne möchte ich dir ein paar interessante Fakten über mich erzählen – Dinge, die du vielleicht noch nicht wusstest – alles Aspekte, die direkt dazu beigetragen haben, mein heutiges Ich zu prägen. Dieser Blog-Beitrag soll dir einen Einblick in meine persönlichen Erfahrungen geben und dir zeigen, was ich als deine Beraterin oder Mentorin mitbringe.

 

  1. Ich bin in Limburg an der Lahn geboren. Oft werde ich gefragt, ob da der Käse herkommt. Nein, tut er nicht. Der Limburger Käse kommt aus der belgischen Provinz Lüttich im früheren Herzogtum Limburg.
  2. Mein Lieblingsfach in der Schule war Mathematik. Vom ersten Tag an habe ich das gemocht. Vielleicht auch, weil meine Mutter immer sagte, „Mathe kannst du“. Das ist ein positiver Glaubenssatz, der mich auf meinem Weg gestärkt hat. Beim Bundeswettbewerb Mathematik wurde ich sogar Schulsiegerin.
  3. Ich mag Zahlen, am liebsten die 3er-Reihe und Primzahlen finde ich ganz toll. Primzahl-Geburtstage finde ich auch super. Freue mich schon auf den nächsten Primzahlen-Geburtstag.
  4. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und am liebsten war ich als Kind im Kuhstall.
  5. Mein Heimatdorf heißt Langhecke. Ein sehr kleiner Ort im Hintertaunus, da gibt es Menschen, die haben dreistelligen Telefonnummern. Da ich auf einem Aussiedlerhof groß wurde, der zwischen Langhecke und Wolfenhausen liegt und zu Wolfenhausen gehört, habe ich in Wirklichkeit in Wolfenhausen gewohnt und nicht in Langhecke.
  6. Was habe ich mit Thomas Gottschalk und Günther Jauch gemeinsam: Ich war auch Ministrant. Vielleicht hat die Zeit als Ministrantin meine Vorliebe geprägt, Rituale zu gestalten.
  7. Als Kind und Jugendliche habe viel auf dem Feld gearbeitet, ob „Hacken“ der Zuckerrüben oder Heu- oder Strohernte, in der Landwirtschaft arbeitet man zusammen, das ist Teamarbeit von klein auf.
  8. Ich bin Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, noch dazu Gründungsmitglied der Damenabteilung und habe einen Grundlehrgang (Teil der Truppausbildung) absolviert.
  9. Früher mochte ich Turnen, das hieß Geräteturnen. Heute mag ich Yoga und Pilates und den Handstand zu können steht jedes Jahr aufs Neue auf meiner Vorhaben-Liste.
  10. Ich ging zur Marienschule in Limburg. Es war damals eine reine Mädchenschule und der Orden nannte sich „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ (Branding ist alles). Die Gründerin des Ordens Maria Katharina Kasper wurde mittlerweile heiliggesprochen. Eine gute Allgemeinbildung mit Musik und Kunst wurde ergänzt durch Spezialfächer wie Ernährungslehre, Kochen, Informatik, Wirtschaft und Schreibmaschinen schreiben. Letzteres hat mir geholfen, im Studium gut bezahlte Studentenjobs zu bekommen.
  11. Nach der Mittleren Reife habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei einer Sparkasse gemacht.
  12. Eines meiner Liebslingsbücher ist von Anna Gavalda: „Zusammen ist man weniger allein“.
  13. Mein erstes Konzert waren die Rodgau Monotons auf der Kirmes in Niederbrechen. Ich bin dorthin mit dem Mofa gefahren, das hat bestimmt eine Weile gedauert.
  14. Ich trinke gerne heißes Wasser. Auf Reisen habe ich immer meine Thermoskanne dabei. Heißes Wasser mag ich lieber als kaltes und dafür brauche ich keinen Teebeutel.
  15. In Würzburg habe ich Fachabitur gemacht und anschließend dort BWL studiert. Bei Besuchen in Würzburg geht mir noch immer das Herz auf.
  16. Mein Auslandssemester habe ich in Sheffield (UK) verbracht. Dadurch kam ich anschließend zu einem meiner Praktika, bei der British Chamber of Commerce for Italy in Mailand. So kam es auch, dass ich mal Italienisch gelernt habe.
  17. Mein liebster Wochentag ist Montag. Ich bin am Montag geboren und starte gerne in die Woche.
  18. Nach dem Studium hatte ich einen wunderbaren Job für sechs Monate bei einer deutschen Bank in Budapest. Dort durfte ich die Personalentwicklung mit aufbauen und nach deutschem Vorbild ausbilden. Meinen Azubis von damals bin ich heute noch verbunden. Ein bisschen Ungarisch habe ich gelernt und kann ein paar Sätze noch sagen wie „Egy pillanat“.
  19. Wandern ist eine meiner Leidenschaften. Mittlerweile bin ich zertifizierte Wanderführerin vom Deutschen Wanderverband und wandere im Jahr so im Schnitt 700 km.
  20. Ich habe einen Cousin 8. Grades, der fünf Häuser weiter wohnt. Er heißt mit Nachnamen Bockler und trotzdem sind wir verwandt. Meine Cousins heißen auch Bockler und nicht Bokler. Mit dem Genau-Schreiben nahm man es in unserer Familien noch nie so genau.
  21. Fast 14 Jahre habe ich in Hamburg gelebt und viele schöne Erinnerungen verbinde ich mit der Zeit. Der große Unterschied zwischen Hamburg und Frankfurt ist, in Hamburg bekommt man viel Besuch – wohl wegen Hamburg.
  22. Earl Grey Special mit Blüten, das ist der Tee, den ich am Morgen liebe. Gott sei Dank, gibt es liebe Menschen, die mir diesen Tee immer wieder aus Hamburg schicken.
  23. Ich schwimme gerne und mag das Gleiten im Wasser. In Würzburg habe ich immer die 50 m Bahnen im Wolfgang-Adami Bad gezogen. Vom Tempo her, bin ich wohl eine Schnecke, denn ich wurde von einbeinigen Schwimmern überholt.
  24. Wer mich kennt, kennt auch meinen Lieblingssatz „Der Weg schiebt sich unter die Füße„.
  25. Viele bezeichnen mich als spirituell geerdet, dem Himmel ganz nah und mit der Scholle verbunden.
  26. Auch im Wald kann man baden. Zuletzt habe ich eine Ausbildung im Waldbaden – der Wald als Medizin gemacht. Eine ganz tolle Erfahrung.
  27. Während der Ausbildung und im Studium habe ich einige Jahre Kinder- und Jugendfreizeiten der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) geleitet und hatte viel Spaß am Planen und der inhaltlichen Ausarbeitung der Freizeiten. Bei der Durchführung konnte ich früh erste Leadership Erfahrungen sammeln.
  28. Theologie im Fernkurs – das habe ich mal studiert. Während der Bankzeit habe ich dieses Studium angefangen und viele Jahre später mit einer Art Vordiplom abgeschlossen. Die Entscheidung für mein Studiumsfach nach dem Abi war auch zwischen Religionspädagogik und Betriebswirtschaftslehre. Vor dieser Entscheidungen stehen bestimmt nicht so viele Menschen.
  29. Mein Aufbaustudium oder Masterstudiengang in Sozialökonomie habe ich mir mit einer Halbtagsstelle als Sekretärin in dem Bereich Grundsatzfragen am Hamburger Flughafen finanziert.
  30. Ich bin die Kulturfrau. Ich mag Literatur, Kino und Theater. Das Theater erfreut mein Herz, insbesondere interessant inszenierte Stücke und dies gepaart mit wunderbaren Schauspielern.
  31. Von meiner Mutter habe ich als Kind das Nähen gelernt. Früher habe ich meine ganze Garderobe selbst genäht, später habe ich auch Kurse in Schnittgestaltung besucht und das hat mir viel Spaß gemacht. Einige besondere Stücke besitze ich noch.
  32. Vor einigen Jahren habe ich das Klavierspielen angefangen. Ich würde mich immer noch als Anfänger bezeichnen. Das Klavier steht in meinem Arbeitszimmer und die Videoleinwand seit einem Jahr davor. Das Klavierspielen wartet auf einen Neustart. Mal schauen, ob ich eine Unterrichtsform finde, die zu mir passt und mein Herz erfreut.
  33. Professorin an einer Fachhochschule, das war mal ein Berufswunsch von mir und deswegen habe ich promoviert. Lehre mit der Praxis zu verbinden und Möglichkeiten zu haben, erschien mir erstrebenswert. Ich stand auf mehreren Berufungslisten und bin heute froh, dass es nicht geklappt hat.
  34. Beim Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) bin ich ENFP. Als Frau Methode mag ich Dinge machen, die noch keiner gemacht hat. Ich liebe den wertvollen Austausch und zum Thema Change ist mein Motto „Machen wir es mal ganz anders!“.
  35. Meine wichtigsten Werte sind: Kreativität, Persönliches Wachstum, Unabhängigkeit und einen Beitrag leisten.
  36. Eine zweijährige Ausbildung zur Trauerbegleiterin habe ich beim Institut für Trauerarbeit (ITA) in Hamburg gemacht. Das war die intensivste Change Ausbildung, die ich gemacht habe.
  37. Einmal im Monat kommen zwei Kolleginnen und ich virtuell für einen Bookclub zusammen. Ursprünglich war die Idee, sich über Businessbücher auszutauschen. Das wurde schnell um Methoden und Weiterbildungen erweitert und die Tipps für die schöne Literatur möchte ich nicht mehr missen.
  38. Ich bin Fan der Reisemaus („Ich bin die Reisemaus, die Welt ist mein Zuhaus“) ein Hörbuch für Kinder und liebe es andere Kulturen kennenzulernen.
  39. Ich bin eine Tagträumerin. Als Kind war es eine Passion für mich und heute tue ich es immer noch gerne.
  40. Mein Tag endet immer mit „Heute war ein schöner Tag …„. Jeden Tag schreibe ich drei Sachen auf, die meinen Tag wertvoll machten. Wenn wir als Familie unterwegs sind, schreibe ich es von allen auf.
  41. Bei Goethes Faust habe ich freiwillig nachgesessen. Wie auch immer es passiert ist, ich hatte Goethes Faust in der Schule nie gelesen. Ich kann mich an nichts von Goethe erinnern und ich bin in Hessen zur Schule gegangen 😱. Als ich nach Frankfurt zog, fand ich, war der richtige Zeitpunkt, um da tiefer einzusteigen. Zwei oder drei Semester habe ich an der VHS Kurse zu Faust I und II besucht und es sehr genossen.
  42. Detailorientierung ist nicht meine Stärke. Wenn ich nach Wanderungen die Bilder von Freunden mit Detailiprientierung sehe, bin ich manchmal verwundert und frage mich, ob wir den gleichen Weg gegangen sind.
  43. Valencia in Spanien ist meine Stadt und durch einen Zufall bin ich dort vor einigen Jahren hingekommen. Für die Zukunft möchte ich gerne mehr dort leben und von dort aus arbeiten.
  44. Ich liebe Schreibutensilien und bin dankbar, dass die Mama eines guten Freundes bei Faber-Castell gearbeitet habe. Mittlerweile habe ich viele schöne Buntstifte, einen wunderbaren Füller und andere Bleistifte von Faber-Castell.
  45. Mir macht es große Freude, Spanisch in einer Gruppe zu lernen. Bei Taronja in Valencia mag ich die kreativen Lernmethoden und das Lernen mit jungen Menschen aus der ganzen Welt. Vielleicht sollte ich nun endlich die Klippe von „Spanisch lernen“ zu „Spanisch können“ nehmen.
  46. Ich liebe Podcasts, denn als Kind mochte ich schon Hörbücher und Hörspiele. Aktuell ist einer meiner Lieblingspodcasts eat.READ.sleep.
  47. Ich liebe es zu lernen und das in allen Bereichen: Für mein Business, Hobbys, Sportarten … Lernen und mich weiterzuentwickeln, erfreut mein Herz und zahlt auf meine persönlichen Werte ein.
  48. In einer Sauna findet man mich immer ganz oben. Dort, wo es schön heiß ist.
  49. Mein erstes Auto war ein weißer Opel. Leider ist mir nach kurzer Zeit ein Porsche so aufgefahren, dass der Spaß mit diesem Auto nur kurz war.
  50. Ich bin eine Kartenschreiberin. Zu Geburtstagen und an Weihnachten schreibe ich Karten, besser gesagt, ich zelebriere das Karten schreiben. Ich wähle eine schöne Karte aus, es wird noch ein Glückskärtchen dazu gezogen und ich schreibe mit Füller.
  51. Mit Mitte 40 habe ich angefangen, Ski fahren zu lernen. Damals musste ich mir seltsame Sprüche anhören, „in deinem Alter“. Jedes Jahr wird es ein wenig besser und mittlerweile fahre ich blaue und rote Pisten.
  52. Als Kind war ich zu erst vernarrt in unsere Katzen und später, als wir einen Wurf Welpen hatten, änderte sich dies. Aus dem zweiten Wurf wurde ein Hund – mein Hund.
  53. Bücher leihe ich gerne in der Bücherei aus. Wenn ich ein Buch geschenkt bekomme und gelesen habe, verschenke ich es gerne wieder. So haben mehr etwas davon und ich brauche nicht so viel Platz. Ich behalte nur Bücher, die mir am Herzen liegen und für die im Regal noch Platz ist.
  54. Türkis ist meine Lieblingsfarbe und Dank eine Farbberatung habe ich das herausgefunden. Zu diesem Zeitpunkte hatte ich nichts in Türkis, für mich heute unvorstellbar. Türkis wird dicht gefolgt von Pink und das mag ich auch ganz doll, u.a. wegen des Satzes „pink macht flink“.
  55. Ich bin ein großer Heimat-Fan. Die Heimat Kenner wissen, was ich meine: Die Heimat Triologie von Edgar Reitz. Die Familiensaga aus dem Hunsrück hat mich bereits als Kind sehr berührt und irgendwann werde ich die DVDs nochmal anschauen.
  56. Eines meiner Lieblingsfotos (Fotografin Sara Pista) von mir selbst ist das Bild zu diesem Blogartikel. Dieser Hintergrund besteht aus kleinen Mosaiken und befindet sich in der Stadt der Künste in Valencia (Ciudad de las artes) und ist ein Veranstaltungsort, L´Àgora genannt. 

 

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Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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