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  • Mein erster Blogartikel und der Weg zu 250 weiteren: Eine Reise des persönlichen Wachstums
Februar 22, 2024
Frau vor Wand

Willkommen zu einer ganz persönlichen Zeitreise – von meinem ersten Blogartikel bis zum heutigen Tag, wo nicht weniger als 250 Einträge meinen digitalen Fußabdruck markieren. Es ist eine Reise durch Höhen und Tiefen, gezeichnet von einer anfänglichen Unsicherheit hin zu einem Ort, wo das Schreiben nicht nur Routine, sondern eine echte Passion geworden ist.

Mein erster Blogartikel: Was macht das Herz weit, was erzeugt Enge?

Mein erster Blogartikel “Aktion „Großes Herz!“: Was macht das Herz weit, was erzeugt Enge?” (auf Change Management.biz) ist am 11. Februar 2016 erschienen. Ich hätte nie gedacht, dass dies mein erster Blogartikel war. In dem Blogartikel geht es um die Aktion von “7 Wochen ohne” mit dem Titel “Großes Herz” und ich ging der Frage nach “was macht das Herz weit, was erzeugt Enge”. Die Reflexion finde ich auch heute noch passend, ich würde aber heute anders dazu schreiben: Ich würde tiefer gehen, was macht das Herz weit? Wieso brauchen wir heute ein weites Herz? Wie kann uns ein weites Herz für ein besseres Miteinander helfen? Wie können wir achtsam sein, dass unser Herz nicht eng wird? Ich kann mich sehr gut an die Auswahl des Bildes erinnern. Ein Herz von meinem Partner bei der Luminale in Frankfurt fotografiert. Das Bild finde ich immer noch wunderschön.  

 

Mein erster Blogartikel
Mein erster Blogartikel erschien am 11. Februar 2016

 

Aus meiner Erinnerung hätte ich gesagt, dass einer meiner ersten Blogartikel bestimmt “Meine Werte – Wofür stehe ich als Person” war. Für mich in meiner Erinnerung so klar und in Wahrheit ist dieser Blogartikel dreieinhalb Jahre später erschienen. Wieso das nicht mein erster Blogartikel war und wieso ich vor 8 Jahren anfing zu bloggen, ist interessant zu ergründen.

 

Die Geschichte meines Blogs – Wie kam es dazu? 

2016 beginnt die Geschichte meines Blogs und ich glaube, es war eine strategische Überlegung, wie ich mehr Content produziere und mehr Aufmerksamkeit zu meinem Thema Werte und Unternehmenskultur bekomme. Mit meinem Mindfuck „ich kann nicht schreiben“ war diese Entscheidung gar nicht nahe liegend und auch nichts, was mir leicht von der Hand ging. Das Ganze ging nach Plan, alle zwei Wochen einen Blogartikel, der dann anschließend auf Social Media geteilt wurde. Für das Schreiben und den ganzen Prozess hatte ich externe Unterstützung. Das half mir vor allem dabei dranzubleiben und mutiger Themen zu entwickeln. Die fachlichen Themen waren nicht die Herausforderungen, sondern mich mehr als Mensch in meinen Blog zu bringen und mehr Persönlichkeit zu zeigen – das war ein Weg für mich. Deswegen ist nicht verwunderlich, dass der Blogbeitrag „Meine Werte – Wofür stehe ich als Person“ so viele Jahre später entstand. 

 

Es gab immer eine Themenliste und Ideen für die nächsten Wochen. Ob ich das Thema SEO bereits so strategisch anging wie heute – glaube ich nicht. Viel mehr konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass Menschen über so einfache Themen wie „Wie unterscheiden sich Werte und Bedürfnisse?“ lesen wollen. 

 

Mein erster Blogartikel auf meiner neuen Webseite

Besser gesagt, 5 Jahre und 100 Blogartikel später entschied ich mich eine neue Webseite mit meinem Namen andrea-maria.com zu haben. Für die neue Webseite arbeitete ich mit Judith Peters im 1:1 zusammen. Ich hatte sie durch ihre Händständchallenge kennengelernt, meinen ersten Jahresrückblog mit ihr geschrieben und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nicht verwunderlich, dass mein letzter Blogbeitrag auf der alten Seite mein 100. war und ich 100 Gründe hatte, um dankbar für das Jahr 2020 zu sein. 

 

Mein erster Blogartikel auf andrea-maria.com ist ein Blogartikel über meinen Claim „Der Weg schiebt sich unter die Füsse“ und Überraschung: Mein Blog hat mit mir Geburtstag. Wer mich kennt, kennt diesen Satz in Anlehnung an Martin Walser und meine Zuversicht und positive Grundeinstellung. Dieser Blogartikel erschien am 17. März 2021. Seitdem sind bald drei Jahre vergangen und ich habe über 150 Blogartikel geschrieben (im Vergleich 5 Jahre – 100 Blogartikel). Wie geht das denn?

 

 

Ich kann nicht schreiben, hatte in Deutsch eine 4

Eine feste Überzeugung war für mich, ich kann nicht schreiben. Nicht nur deswegen holte ich mir dafür Unterstützung. Dass ich nicht schreiben kann, wurde mir in meiner ganzen Schulzeit bestätigt, ich hatte meist eine 4. Ich hatte die feste Überzeugung, ich kann nicht mit Sprachen und ich kann keine Sprachen. Deutsch, Englisch, Latein, Französisch war mir alles ein Graus in der Schule. Ich hörte gerne gute Geschichten, doch Aufsätze und Nacherzählungen waren nicht meins. Ich hatte keine Anlässe und Ideen zu schreiben und die feste Überzeugung, das kann ich nicht. Grammatik war das einzige, was mir logisch war. Zu Beginn meiner Berufstätigkeit war ich auch sehr unsicher, wie werden Sachen richtig geschrieben. Da ich mit dem hessischen Dialekt aufgewachsen war, hörte ich bei den Endungen nicht wie es richtig sein müsste und als Nicht-Genau-Guckerin sah ich auch vornehmlich keine Fehler. Für mich war Schreiben mit sehr viel Scham behaftet.  

 

Heute sage ich von mir, ich bin eine Bloggerin, ich schreibe gerne und es erfreut mein Herz. Mich durch das Schreiben zu reflektieren, Geschichten zu erzählen und einen Beitrag zu leisten, macht mir Freude. Ob es das Motto von Judith Peters “Blog like nobody is reading” war, die leichtfüßige Herangehensweise an das Schreiben oder die The Content Society, bei der ich seit drei Jahren dabei bin – ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich verstanden, dass ich schreibe und ich zu schreiben habe. Ich habe immer noch Unterstützung für das Einstellen in WordPress, das SEO-Optimieren, für das Teilen auf Social Media oder bei der Erstellung guter Texte arbeite ich mit einer Copy Writerin zusammen. Summa summarum – ich schreibe und das ist mir ein Vergnügen.

Die Entwicklung des Blogs: Wachstum und Wandlung

Über die Jahre hat sich mein Blog gewandelt, wie ich mich selbst gewandelt habe. Die Themen, die einst eng begrenzt schienen, haben sich entfaltet und spiegeln mein erweitertes Verständnis von Führung und werteorientiertem Management wider. Jeder Artikel ist ein Baustein meines Wissens und meiner Erfahrungen, aufbereitet mit Intention und Klarheit.

 

Zu meinen Themen Corporate Culture, Leadership und Change habe ich verstanden, dass viel einfachere Begriffe gesucht werden und es dadurch viel mehr Themen gibt, über die ich bloggen kann. Ich bin dabei auch besser zu verstehen, was meine Kunden interessiert. 

 

Die meistaufgerufenen Blogartikel sind

Ich richte mein Leben nach meinen persönlichen „Big Five for Life“ aus

Ich bin ein ENFP nach dem Myers-Briggs-Typenindikator MBTI: Nenn‘ mich „Frau Methode“!

Transformation vs. Change Management: Was ist der Unterschied?

Inner Development Goals (IDGs): Mit den persönlichen Werten geht es leichter!

Wie bringst du deine persönlichen Werte mit deinen beruflichen Zielen in Einklang?

 

Durch den Jahresrückblog und die Monatsrückblicke in The Content Society, kann ich mir den Monat nicht mehr ohne Reflexion vorstellen, was im Business los war, worin ich mich entwickelt habe, was ich gebloggt habe, was sonst noch los war und der Ausblick auf den kommenden Monat. Ich weiß, dass dieser Monatsrückblick aus unterschiedlichen Gründen gelesen wird. Mich freut es immer, wenn meine Tante sagt, sie hat es gelesen, aber nicht alles verstanden – die Businessthemen interessieren sie nicht. 

 

Was sich für mich durch die Monatsrückblicke verändert hat: Ich bin persönlicher und nahbarer für die Kunden geworden und binde die Menschen in einer anderen Form an mich. Sie erfahren mehr, wer ich bin, auch wenn ich weiterhin zwischen persönlich und privat unterscheide. 

 

Initiiert durch das Blogtoberfest 2023 von Judith Peters habe ich eine To-Want Liste pro Quartal erstellt. Diese wird mir in einer anderen Art dabei helfen, mein Jahr zu strukturieren. An Themen mangelt es mir schon lange nicht mehr und sogar die Idee ein Buch zu schreiben wird hoffentlich bald Realität.

 

Wer schreibt der bleibt – was bringt mir das Bloggen?

Mittlerweile bekomme ich Anfragen direkt über meine Blogartikel, ob zum Thema Unternehmenskultur, Inner Development Goals oder ob die Menschen über die Blogbeiträge zu meinem Wertetest kommen. Was die Leser*innen schätzen, ist die Praxisnähe und die vielen Ressourcen und Anleitungen. 

 

Was es mir persönlich bringt, hätte ich zu Beginn nicht vermutet: Klarheit. Ich schreibe mich in die Klarheit, zu Kundenbedürfnissen, zu meinen Produkten und zu Innovationen.

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Dr. Andrea Maria Bokler

Über die Autorin

Ich unterstütze Führungskräfte und Entscheider dabei, wertebasiert in die Zukunft zu denken und in ihrem eigenen Leben und Unternehmen stärker wirksam zu werden.

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